Michi in Mexiko - myblog.de



Número 18: mi vida después de mi viaje a Alemania y la despedida de Toni

Nach ca. 1 Monat wieder einleben hier in Guadalajara, lasse ich euch endlich mal wieder wissen, dass ich noch lebe

Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen und trotzdem habe ich das Gefuehl, dass mein Heimatbesuch schon einige Monate zurueck liegt. Es war sehr schoen wieder zurueck zu kommen, da das hier einfach das Leben ist, das ich im Moment fuehre. Trotzdem habe ich es sehr genossen mal wieder zu Hause in meinem eigenen Kulturkreis zu sein.

Nach meiner Rueckkehr brachen die letzten 2 Wochen von Toni an. So sind wir nochmal viel in Guadalajara rumgekommen und haben auch beschlossen fuer ein Wochenende in die kleine und sehr schoene Stadt Guanajuato zu fahren, die ungefaehr 4 Stunden von hier entfernt ist. Die letzten 2 Tage haben wir dann in Mexiko Stadt verbracht, wo wir uns mit 2 anderen JEVs, Jenny und Larissa, getroffen haben. So habe ich endlich auch mal die Ruinen gesehen, die da in der Naehe sind. Abends haben Lari und ich die anderen beiden dann zum Flughafen gebracht und uns dann auf den Weg nach Guadalajara gemacht. Allerdings haben wir 20 Minuten vor Busabfahrt gemerkt, dass es eben nur noch 20 Minuten sind und keine 40 und mussten deswegen ein Taxi nehmen. Eigentlich haette die Taxifahrt 90Pesos gekostet und als wir uns endlich samt dem ganzen Gepaeck da rein gequetscht hatten, fragte uns der Taxifahrer: "Habt ihrs eilig?" "Ja ziemlich, unser Bus faehrt gleich ab!" "Wann denn?" "In 20 Minuten!" "Ah ok, das schaffen wir locker. Aber weil es schon nach 11 Uhr abends ist gilt der Abendtarif und da kostets 150!" Es war zwar erst 5 vor elf, aber wir hatten ja keine Wahl... Und immerhin ist es besser 60 Pesos mehr zu bezahlen, als dann am ende jeder nochmal 350 fuer das neue Busticket. Rennend haben wir es in der Tat dann gerade so noch geschafft

Morgens frueh hier zu Hause angekommen war dann eigentlich auch nicht viel Zeit zum ausruhen. Lari wollte natuerlich ihre neue Heimat gleich kennen lernen und so habe ich sie ihr sowohl bei Tag, als auch bei nacht gezeigt. Es war unsere letzte "Ferienwoche". Morgens waren in der Schule Fortbildungen ueber die verschiedensten Themen, Lari und ich haben allerdings nur 2 Mal dran teilgenommen, als es um Authismus ging. Es war wirklich interessant da mehr darueber zu erfahren und auch ueber die Arbeit und Arbeitsmethoden etwas erzaehlt zu bekommen. Ansosnten haben wir uns mit der Projektsuche fuer einen der neuen JEVs beschaeftigt, da seine Arbeitsstelle kurzfristig abgesprungen ist und er jetzt ohne Arbeit dasteht. Wir haben aber recht schnell was neues gefunden: Eine Organisation, die mit Immigranten aus Suedamerika arbeitet. Die Immigranten haengen sich an Gueterzuege dran und muessen dann vor den Bahnhoefen immer abspringen, um nicht erwischt zu werden. Die Organisation (FM4: Paso Libre) versorgt die Neuankoemmlinge dann mit Essen, Kleidung und Medizin und wenn es noetig ist, nehmen sie die auch mit ins Krankenhaus. Lari und ich waren jetzt 2Mal da und jedes Mal gefaellt uns das Projekt besser. Es wird sicher unglaublich interessant die verschiedenen Geschichten von den Immigranten zu hoeren. Abends faehrt dann ein neuer Zug zur naechsten Station Richtung USA, an den sich die Immigranten dann wieder haengen. In der Regel halten die sich also wirklich nur einen Tag dort an den Gleisen auf.

Die Schule selbst hat vor eineinhalb Wochen angefangen und obwohl es wirklich anstrengend ist von 9-16.30 zu arbeiten, macht es unglaublich Spass. in meiner Klasse sind nurnoch 5 Kinder, die jeden Tag kommen und 2, die ein bzw. 2 mal pro Woche kommen. Nach der 1. Pause fahre ich dann los, um den Sohn meiner Kollegin Gloria von der Schule abzuholen (ja, ich traue mich endlich Auto zu fahren ) und beschaeftige mich danach ca. 45 mit ihm und noch 2 anderen Toechtern von Lehrern. Ich wurde gebeten, diese Zeit mit den Kindern zu verbringen, da die sonst den Unterricht und ueberhaupt den Schulalltag extrem stoeren. Lari und ich essen dann mit den Schulkindern zusammen (das Essen schmeckt echt jedes Mal unglaublich lecker ) Und danach geht es in die Workshops. Montags: Sport, dienstags: chor, gitarre und tanz mittwochs und freitags: chor und donnerstags theater. Es macht wirklich Spass den ganzen Tag in der Schule zu verbringen, weil man da auch endlich mal richtig was vom Schulalltag und den Kindern mitbekommt. So lernt man auch Kinder aus anderen Klassen kennen und ja, ist einfach mehr "mittendrin".

Nach der Schule machen Lari und ich uns dann gleich auf zum Fitnessstudio und kommen so erst um 19h nach Hause. Auch wenn so der Tag unglaublich lang ist, gibt es nicht, auf das ich verzichten wuerde. Und ausruhen kann man sich ja auch am Wochenende (in der Regel).

Jetzt am Freitag kommen schon die neuen JEVs an. Insgesamt werden es 5 sein, von denen 3 dann aber nach Zacatecas weiterfahren. Lari und ich sind beide schon sehr gespannt wies wird und freuen uns schon riesig auf den Tag

Soweit mal wieder das Update, ich hoffe ihr geniesst endlich den Sommer in Deutschland!

8.9.09 01:53
 





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